| Räumliche Wahrnehmung Räumliche Vorstellung und Wahrnehmung als Grundlage der visuellen Kommunikation | Die visuelle Wahrnehmung - das Sehen - ist immer eine räumliche Wahrnehmung. Da wir uns in einer räumlichen Umgebung bewegen, findet unsere Wahrnehmung immer in zeit-räumlichen Dimensionen statt. Aus diesem Grund interpretieren wir zweidimensionale Bilder als Darstellungen von etwas Räumlichem. Für Bauingenieure ist die bewusste räumliche Wahrnehmung bedeutend, da sie wie Architekten und Designer planerisch auf unsere räumliche Umwelt einwirken. Planende müssen jedoch nicht nur eine gute räumliche Wahrnehmung besitzen, sondern dreidimensionale Objekte in ihrer Vorstellung verändern, weiterentwickeln und vor allem ihre eigene räumliche Vorstellung anderen vermitteln können.
|  Treidlerbrücke in Fürstenwalde, Skizzenblatt  erstellt von: studentische Arbeit Grundlage: Seminar: Alte Konstruktionen zeichnen, Prof. W. Lorenz, BTU Cottbus |
| Das wichtigste Kommunikationsmittel der Architekten und Bauingenieure ist die Zeichnung bzw. (Entwurfs)Skizze. Architekten arbeiten häufiger mit räumlichen Darstellungen, da ihre Kommunikationspartner oft Laien sind, die Pläne, also orthogonale Projektionen von dreidimensionalen Körpern, nicht immer lesen können. Die räumliche Skizze ist jedoch auch für den Zeichner selbst zur Bildung der eigenen räumlichen Vorstellung, bzw. das gedankliche Verändern eines dreidimensionalen Gegenstandes mehr als hilfreich.
|  Schleuse - Große Tränke bei Fürstenwalde, Skizzenblatt  erstellt von: studentische Arbeit Grundlage: Seminar: Alte Konstruktionen zeichnen, Prof. W. Lorenz, BTU Cottbus |
| Das Skizzieren, wie in den Beispielen links, zwingt im Allgemeinen zu genauem Beobachten und Sehen und somit zum besseren Verständnis vorhandener räumlicher Situationen.
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