3D_Vorstellung Darstellende Geometrie Orthogonale Projektion

Eintafelprojektion

Abbildung von Punkt, Gerade und Ebene in der senkrechten Eintafelprojektion

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Die Darstellung der Eintafelprojektion im linken Fenster zeigt, dass ohne konkrete Angaben zur dritten Dimension (hier der Höhen), ein Körper nicht eindeutig definiert werden kann.
Versuchen Sie weitere Möglichkeiten zu skizzieren, wie die Grundrissprojektion interpretiert werden könnte - es sind viele.
 
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Bedienung: bewegen und zoomen mit gedrückter linker Maustaste plus shift- bzw. strg-Taste

Bewegen Sie das Objekt im linken Fenster mit gedrückter linker Maustaste. Dies ist der Körper den wir mit Hilfe der Orthogonalen Projektion darstellen wollen. Da uns bei der Eintafelprojektion sämtliche Höhenangaben zu Maßen und Lage des Körpers im Raum fehlen, brauchen wir eine zweite Tafel, welche uns diese Informationen gibt (siehe Zweitafelprojektion ).
Eine Möglichkeit mit nur einer Projektion eindeutige Aussagen zu erhalten ist die der Kotierten Projektion  und der Dachausmittlung. 
 
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Ein beliebiger Punkt P wird senkrecht (Lot durch P) auf die Bildebene Π1 projeziert. Das Bild P´ beschreibt jedoch nicht eindeutig den Originalpunkt P, sondern jeden beliebigen Punkt auf der Geraden P P´.
Um den Punkt P im Raum wiederzufinden, muss die Höhe h = P P´ bekannt sein. Dies erfolgt über einen beigegebenen Höhenmaßstab oder eine Maßzahl (Kote), die neben den Projektionspunkt gesetzt ist.
 
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Liegen Strecken oder Geraden geneigt (windschief) zur Bildebene, werden sie verkürzt abgebildet. Wie bei der Bestimmung der Lage eines Punktes im Raum müssen die Höhen von mindestens zwei Punkten auf einer Geraden bekannt sein, um deren Lage und wahre Größe ermitteln zu können.
Strecken bzw. Geraden, welche parallel zur Bildebene liegen, werden in wahrer Größe projeziert.
Um die wahre Länge zum Beispiel der Strecke AB zu ermitteln, werden die Lote der Punkte AB im rechten Winkel zur projezierten Strecke A´B´in die Bildebene umgeklappt.
 
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Geneigte und windschiefe Ebenen in der Eintafelprojektion können durch Höhenlinien definiert werden.
Höhenlinien entstehen durch horizontale (Höhen-)Schnitte parallel zur Projektionstafel.
Eine Ebene ist schon mit zwei Höhenlinien definiert, es ist jedoch anschaulicher und allgemein üblich mit mehreren Höhenlinien in gleichen Abständen zu arbeiten. Bei festgelegtem Höhenmaßstab ist die Ebene stärker geneigt, deren Höhenlinienprojektionen enger beieinander liegen.
 
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Die Falllinie jedes beliebigen Punktes auf einer geneigten Ebene ist die kürzeste Verbindung zur Spur in der Projektionstafel. Dies wäre der Weg, den zum Beispiel ein Wassertropfen eine Dachschräge herunterrinnt.
Die Falllinie liegt rechtwinklig zu den Höhenlinien und wird in der Projektion verkürzt dargestellt.

Unter jedem dieser beliebigen Punkte befindet sich ein rechtwinkliges Dreieck, das Stützdreieck. Es bildet sich aus der Falllinie als Hypotenuse und dem Lot und der Projektion der Falllinie als Katheten.
Alle Stützdreiecke unter einer Ebene haben identische Winkel, sind also ähnliche Dreiecke.
Klappt man das Stützdreieck in die Zeichenebene, erhält man den Neigungswinkel der Ebene und die wahre Länge der Falllinie.
 
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      von KI-SMILE: B. Hampel-Chikalov
2003-09-12 13:32:28

ki-smile@fh-potsdam.de