Ein System ist im Gleichgewicht, wenn
jedes Teilsystem im Gleichgewicht ist.
Durch eine
"gedankliche" Schnittführung wird ein überschaubares Teilsystem aus der Umwelt herausgetrennt (die Schnittführung muss in sich geschlossen sein).
Die
mechanische Wechselwirkung zwischen Teilsystem und Umwelt
wird an der Schnittstelle
durch sogenannte
Schnittkräfte berücksichtigt. (*Unter dem allgemeinen Begriff "Kräfte" werden hier sowohl Kräfte als auch die Kräftepaare und Momente verstanden.)
Für die Schnittkräfte gilt an den jeweils gegenüberliegenden Schnittufern
das Wechselwirkungsgesetz.
Durch die Schnittführung werden die zunächst
inneren Kräfte "freigelegt" und damit
zu äußeren Kräften und können über Gleichgewichtsbedingungen berechnet werden.
formuliert von Leonhard Euler (1707-1783),
Quelle: Universität Magdeburg