Diplomarbeiten Brückenschwingung

Zusammenfassung der Diplomarbeit

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Durch Schwingungsmessungen an der Brücke unter der Anregung einer Testperson konnten die dynamischen Eigenschaften der Fußgängerbrücke erfolgreich identifiziert werden. Parallel wurde ein FE - Rechenmodell erstellt und auf der Grundlage der experimentell gewonnenen Erkenntnisse kontrolliert.

Simulationen mit dem FE - Modell waren möglich und führten zu realistischen Ergebnissen. Änderungen der Lagerungsbedingungen an den Pendelstützen, Erhöhungen der Seilvorspannkräfte und Temperaturbelastungen beeinflussen die Eigenfrequenzen und -formen nicht signifikant.

Die Schwingungen der Brücke sind für die Fußgänger auf der Brücke spürbar, liegen aber in einem akzeptablen Bereich. Panikartige Zustände wie bei der Millennium Bridge in London können ausgeschlossen werden. Anhand von Angaben aus der Literatur kann von einer geringen Beeinträchtigung der Gebrauchstauglichkeit gesprochen werden.

Es wurde festgestellt, dass es keine gültige Norm in der Bundesrepublik Deutschland zum Schwingungsverhalten von Fußgängerbrücken gibt. Zurzeit hält man sich bei der Abschätzung des Schwingverhaltens oft an die viel zitierte britische Brückenbaunorm BS 5400. Ein zweckmäßiges Nachweisverfahren zur Beurteilung von Schwingungen bei Fußgängerbrücken, das die maßgeblichen Einflüsse erfasst, steht den IngenieurInnen bis heute nicht zur Verfügung.
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      von Ulrike Wagner
2004-01-28 14:06:55

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