Diplomarbeiten Brückenschwingung

Konstruktion

Auflager / Pylon / Versteifungsträger / Seile

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Ostansicht Fußgängerbrücke 

Baustoff / Konstruktion: Stahl / Schrägseilbrücke

Lage / Ort: Nuthestraße, Stern - Center / Potsdam

Foto von: Dipl.-Ing. (FH) Ulrike Wagner

Besonderheit: Seile in Harfenform, invertierter Y- Pylon

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Pylon
Der Pylon hat eine umgekehrte Y - Form in Querrichtung, ist in Längsrichtung durch je drei Seile in einer Ebene in Harfen - Anordnung abgespannt, besitzt eine starre Fußpunkteinspannung und ist ca. 35,0 m hoch.

Übersichtsskizze Fußgängerbrücke 

Lage / Ort: Nuthestraße, Stern - Center / Potsdam

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Auflager
Die Widerlager in den Achsen A und C (Nord und Süd) bestehen aus je zwei Pendelstützen mit Bolzengelenken, die in Querrichtung durch Vertikalverbände ausgesteift sind.
Am Pylon ist der Versteifungsträger (Überbau) durch einen angeschweißten Querträger gehalten. Das Pylonfundament (Achse B) besteht aus zwei Blockfundamenten, die durch einen Querbalken verbunden sind.

Konstruktion der Fußgängerbrücke am Stern - Center Potsdam

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Brückenquerschnitt Fußgängerbrücke 

Lage / Ort: Nuthestraße, Stern - Center / Potsdam

Versteifungsträger
Das Brückenbauwerk ist eine Stahlschrägseilbrücke (S235) mit zwei Brückenfeldern der Spannweiten 47,00 m und 29,40 m.
Der Versteifungsträger ist ein einzelliger torsionssteifer Stahlhohlkastenträger, dessen Querträgerabstand im Mittel 2,30 m beträgt. Die Gesamtbrückenlänge beträgt 83,10 m, die Breite 5,20 m (lichte Breite 4,70 m) und die Versteifungsträgerhöhe ist konstant 1,00 m.
Die Längsneigung des Versteifungsträgers ist zwischen den Achsen A und B konstant 5,9 %. Von Achse B nach C ist der Überbau durch einen Konstruktionsradius von 340,50 m überhöht.
 
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Querschnitt und Ansicht eines vollverschlossenen Seiles 

Brückenseile
Als Abspannung wurden vollverschlossene Spiralseile der Firma Thyssen (Ausführung C) mit einem Durchmesser von 68 mm und einer mittleren, charakteristischen Nennzugfestigkeit der Einzeldrähte von fu, k = 1370 N/mm² verwendet.
Die vollverschlossenen Spiralseile bestehen im Kern aus Runddrähten und außen aus 3 Lagen Z - Drähten. Diese ineinander greifenden Z - Drähte bilden eine relativ glatte, geschlossene Oberfläche, wodurch das Eindringen von unerwünschten Fremdstoffen in das Seilinnere verhindert wird. Die Drähte der Spiralseile werden aus unlegiertem hochfestem Qualitätsstahl durch Ziehen oder Walzen hergestellt. Die Seile entstehen dann durch lagenweises links- und rechtsgängiges Schlagen der Drähte. Alle Drähte sind feuerverzinkt. Die Seile sind nach DIN 18 800 als hochfeste Zugglieder einzustufen.
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      von Ulrike Wagner
2004-07-20 09:08:23

ki-smile@fh-potsdam.de