Die Simulation eines Spannbetonbalkens dient der Grundlagenausbildung im Spannbetonbau, sie ist auf einen beidseitig gelenkig gelagerten Einfeldträger beschränkt. Verschiedene Querschnittsformen sind wählbar. Als Belastung können Gleichlasten und eine Einzellast in verschiedenen Laststellungen eingegeben werden. Zwei unterschiedlichen Spanngliedsträngen können beliebige Spannkraftverläufe zugeordnet werden. Voraussetzung für alle Berechnungen ist ein ungerissener Balken, die Auswirkungen infolge gerissener Bauteilbereiche werden nicht erfasst. Zur besseren Übersicht der Zusammenhänge werden alle Berechnungen mit Bruttoquerschnittswerten durchgeführt.
Nachfolgende Funktionen stehen nicht zur Verfügung:
- Vorspannung ohne Verbund
- Berücksichtigung von Nachlassen und Keilschlupf
- Berechnung des Spannweges
Die Berechnung wird nach DIN 1045-1, Ausg. 07.2001 durchgeführt. Für den E-Modul des Betons werden die Werte für den Sekantenmodul entsprechend Heft 525 DAfStb, Hinweise zu 9.1.3 verwendet.
Hinweis zu Vorspannung mit nachtäglichem Verbund: die Hängewerkswirkung infolge des Eigengewichtes beim Vorspannen ist bei aktiviertem Eigengewicht in der Vorspannkraft enthalten. Die Reduzierung der Vorspannkraft um die Hängewerkskraft des gewichtslos vorgespannten Trägers (Eigengewicht nicht aktiviert) wird aus programmtechnischer Vereinfachung nicht vorgenommen.