Für das voreingestellte Beispiel (Daten siehe Download

) soll die planmäßige Vorspannkraft zum Zeitpunkt t=0 bestimmt werden, die für den Nachweis der Dekompression mindestens benötigt wird (Hinweis: der maßgebende Wert
Pk,inf bzw.
Pk,sup und der maßgebende Zeitpunkt ist zu beachten). Für das Beispiel soll die quasi-ständige Einwirkungskombination maßgebend sein.
In einem zweiten Schritt ist die planmäßige Vorspannkraft zum Zeitpunkt t=0 zu ermitteln, die zu jedem Zeitpunkt gewährleistet, dass die Betonzugfestigkeit (3,2 MN/m²) in Feldmitte unter der seltenen Einwirkungskombination nicht überschritten wird.
Lösung erster Schritt (Nachweis der Dekompression): P
m0 = 1,137 MN
Lösung zweiter Schritt (Träger soll ungerissen bleiben): P
m0 = 1,201 MN
Zur Sicherstellung des Zustandes I (Voraussetzung für die Anwendung des Simulationsprogrammes) ist der Träger mit einer planmäßigen Vorspannkraft in Höhe von 1,201 MN zum Vorspannzeitpunkt (nach dem Lösen aus dem Spannbett) vorzuspannen.