 Rauheisfahnen an Profilen  erstellt von: G. Hilbert Grundlage: E DIN 1055-5:2001-04, Seite 18, Bild A.2 |
| Nachfolgend wird der Rechenansatz erläutert, um eine Vereisung unter Windeinwirkung berechnen zu können. Erforderliche Berechnungsgrößen wie die Eisrohwichte oder Raueisfahnen an verschiedenen Querschnitten finden Sie in der DIN 1055-5.
Voraussetzung: Weht während der Vereisungsphase ein Wind, lagert sich das Eis ellipsenförmig auf der Windabgewandten Seite des Profils an. Es entsteht eine Eisfahne.
Intensitäten der Eisumlagerung: Man unterscheidet Vereisungsklassen, die Aufschluss über die Dicke der Eisschicht am Profil geben. Diese nennt man R1, R2 und R3.
Zusatzgewicht: Das Zusatzgewicht errechnet sich aus der Form und der Wichte des Eises (für Raueis: γ = 5 kN/m³). Da sich in diesem Eisanlagerungsfall eine Ellipsenform ergibt, wäre die Berechnung sehr aufwendig. Deshalb wurden die Werte in Tabellen der DIN 1055-5 erfasst. Sie müssen aus der Eiszonenkarte die entsprechende Vereisungsklasse entnehmen. Mit dieser Information können Sie die Werte für die Berechnung aus den entsprechenden Tabellen heraussuchen und ansetzen. |